Nikolausfeier 2025

Nikolausfeier 5. Dezember
Bei der traditionellen Nikolausfeier am 5. Dezember war das Nebenzimmer im „See“ geradezu überfüllt. Voll war auch das Programm. Die Jubilare wurden geehrt, und unserer Gudrun Bückle wurde eine Urkunde, eine silberne Ehrennadel und ein Geschenkkorb überreicht für sage und schreibe 40 Jahre Mitgliedschaft im Schwäbischen Albverein und 25 Jahre aktive Mitarbeit als Kassiererin und in der Mitgliederverwaltung. Mit weihnachtlichen Liedern stimmten wir uns auf die kommende Zeit ein, begleitet von Regina und Hans auf den Gitarren.
Wie erwartet tauchte auch der Heilige Nikolaus in seinem stattlichen Bischofsgewand auf, in Begleitung seines Knechts Ruprecht. Dieser drohte gern mit seiner Rute. Aber insgesamt war der Nikolaus zufrieden mit dem Verein.
Unsere erste Vorsitzende Regina Polster blickte auf das vergehende Jahr zurück und gab einen Ausblick auf die geplanten Veranstaltungen zu Beginn des neuen Jahres. Da wurde auch deutlich: Die Ortsgruppe Wiesensteig ist aktiv und lebendig und
mit der von Heinz Polster gut gepflegten Homepage auch auf der Höhe der Zeit.

Hecken – Führung

Heckenführung am 20. November
Zu unserer Heckenführung hatten wir eiskaltes Wetter, trotzdem fanden sich 19 Unentwegte am Eselhofparkplatz zusammen: ein harter Kern.
Michaela Beisenwenger erwartete uns schon und führte uns zu ihrer Lieblingshecke. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einer Winterlinde vorbei, zu der Michaela schon viel Interessantes zu erzählen wusste, sozusagen als Einleitung. Aber dann ging es nur noch um die Hecke.
Hecken wurden im Mittelalter gezielt angepflanzt, meist zweireihig, und versorgten die bäuerliche Bevölkerung mit Holz und Früchten – in einer Zeit, als es den Bauern verboten war, den Wald zu nutzen. Sie waren und sind ein Unterschlupf für Vögel und Säugetiere und bremsen den Wind.
Nach der Zeit der Flurbereinigung, als viele Hecken gerodet wurden, lernte man ihre Funktionen wieder schätzen. Michaela erläuterte den Aufbau der Hecke, man unterscheidet Saum, Mantel und Dach. Wir umrundeten diese Hecke, probierten Hagebutten und die mehligen Beeren des Weißdorn, Michaela stellte uns Schlehe, Hasel, wolligen Schneeball, Pfaffenhütchen und andere Büsche vor. Eiche, Esche und Feldahorn – der Heckenbaum schlechthin – überragen als Dach diese Hecke. Wir lernten, dass man eine Hecke ab und zu „auf Stock setzen muss“, alles radikal absägen, um sie zu verjüngen.
Auf der Wiese neben der Hecke hatte Michaela ihren Bus geparkt und eine Bank aufgebaut, wo es nun um die Verkostung einiger Naturprodukte aus der Hecke ging. Sie hatte zwei Teemischungen mitgebracht, die sie nun mit heißem Wasser aufbrühte, wir probierten einen äußerst schmackhaften Likör aus „Scheißpfläumle“, Marmelade aus Schlehen und aus Weißdornbeeren und verschiedene herzhafte Aufstriche aus Eichenmehl. Und noch manches andere. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus und ließen es uns schmecken. Das hätte noch eine Weile so weitergehen können, zumal zwischendurch sogar die Sonne hervorblinzelte, aber wir bekamen alle nach und nach eiskalte Füße. Da halfen auch der Likör und Gudruns Rum nicht mehr. Also beendeten wir diese informative Führung. Michaela hat ihr reiches Naturwissen mit uns geteilt, wir haben aufmerksam zugehört und werden von nun an eine Hecke anders ansehen und mehr wertschätzen

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Gemarkungswanderung 3 von 3

Um neun Uhr am Sonntagmorgen fällte Regina die Entscheidung: Unsere
3. Gemarkungswanderung mit Gerhard Kober ziehen wir durch, auch
wenn es gerade nieselt. Der Regen würde nachlassen. Also trafen sich 14
Unentwegte gut eingepackt am See und fuhren zusammen zum Parkplatz
Schertelshöhle, unserem Startpunkt. Über Wiesen und durch
Waldstückle, immer nah an der Gemarkungsgrenze zwischen Hohenstadt
und Wiesensteig, gingen wir Richtung Weilerhöhe, unter der Autobahn
durch und wir hatten mit Aussicht auf die Kölleshöfe die Gemarkung
Drackenstein im Blick. Gerhard konnte wieder alles gut erklären und jede
Frage beantworten. Oben am Pferchfeld entschieden wir uns für den
kürzesten Weg zurück, den steilen Zickzackweg hinter der
Malakoffbrücke. Über rutschige Steine und durch nasses Laub war das
nicht ungefährlich, aber wir kamen alle heil unten an. Ganz ungewöhnlich
wirkte die an diesem Wochenende gesperrte Autobahn, auf der Arbeiter
mit schweren Maschinen zu Gange waren.
Im Gasthaus zum See wurden wir schon erwartet und bestens versorgt.
So konnten wir in fröhlicher Runde den Abschluss des Projekts
„Gemarkungwanderung“ feiern.

Gemarkungswanderung 2 von 3

Bericht über die 2. Gemarkungswanderung am 26. November
Diesmal trafen wir uns am Wanderparkplatz Reußenstein und gingen
zuerst rüber zur Burg. Die „Vorburg“ mit der Wiese und der Grillstelle
gehört zur Gemarkung Wiesensteig, die Burg selber gehört zu Neidlingen.
Gerhard Kober packte aus seinem reichhaltigen Wissen aus. Wir gingen
dann den Trauf entlang zum Bahnhöfle und von dort links Richtung
Grauer Stein. Da die Gemeindegrenze von dort senkrecht den Wald
hochgeht, mussten wir nach geeigneten Wegen suchen, gelangten aber
so oder so zur Schertelshöhle, unserem Etappenziel. Dort war richtig viel
los und die ehrenamtlichen Rasthausbetreiber hatten alle Hände voll zu
tun. Nach der Essenspause machten wir noch eine sehr kurzweilige
Höhlenführung mit, bei der wir nicht nur über die Höhle, sondern auch
über den Höhlenverein einiges Interessante erfuhren.
Wieder haben wir viel gelernt bei der Gemarkungswanderung.

Gemarkungswanderung 1 von 3

Gemarkungswanderung am 19.10.2025 vom Sportplatz TSV Obere Fils bis zum Reußenstein.

Um 10:00 starteten wir am Sportplatz des TSV Obere Fils mit Gerhard Kober, Landwirt und Mitglied des Gemeinderates Wiesensteig zu unserer ersten Gemarkungswanderung. Über den steilen Anstieg am Sterneckberg wanderten wir an der Gemarkung  Mühlhausen entlang. Über den Regenbogen, parallel zum Kordel und Sickenbühl wanderten wir zum Trauf, wo sich die Grenze zwischen Wiesensteig, Gruibingen und Neidlingen befindet.

An der Absprungschanze der Gleitschirmflieger, vorbei an den Eckhöfen gelangten wir an den Knaupenfels, wo wir eine tolle Aussicht bei Sonnenschein auf das Unterland hatten.

Somit waren wir kurz vor unserem Etappenziel dem Reußensteinhof, wo wir unser mitgebrachtes Vesper nach rund 10 km unter freiem Himmel verzehrten.

Abschlusstour der Fahrradgruppe

Abschlusstour der Fahrradgruppe am Donnerstag 16.10.2025

Pünktlich um 13:00 Uhr trafen sich 11 Radler zur Abschlusstour am Gasthaus zum See. Über den Filsursprung, Grauer Stein und Reußenstein fuhren wir diesmal insgesamt nur 17 Km.

Eingeladen hat uns Gebhard Biedlingmaier auf sein Grundstück am Bläsiberg. Wir saßen zusammen bei guten Gesprächen,  Kaltgetränken und grillten über der Feuerschale unser Grillgut.

Noch vor aufkommender Dunkelheit und Kälte fuhren wir ins Tal hinunter.

Weingut Erbacher Hof Nahetal

Weingut Erbacher Hof vom 05.10. bis 10.10.25

Zur Mittagszeit trafen sich am Sonntag, den 05. Oktober, 17 Vereinsmitglieder im Weingut Erbacher Hof in Burgsponheim. Das Wetter lud zu einer Wanderung zur Burgruine in Sponheim ein, von dessen Turm aus man die Fernsicht genießen konnte. Gut gelaunt gelangten wir wieder im Weingut an und konnten die Zimmer beziehen. Nach dem gemeinsamen Abendessen bildeten sich Gruppen, die sich viel zu erzählen hatten. Ein Tisch mit sechs Frauen freuten sich schon auf das gemeinsame Kartenspiel und fanden sich jeden Abend wieder zusammen.

Am Montag fuhren alle Wanderer zu einem Wanderparkplatz um den Rundwanderweg zum Roten Felsen und der Bastei oberhalb von Bad Kreuznach zu erkunden. Nachdem eine Kaffeepause unterwegs eingelegt wurde, trafen sich alle Wanderer wieder zum gemeinsamen Abendessen im Erbacher Hof.

Da das Wetter am Dienstag, zum Radfahren einlud, entschieden sich 8 Radler für eine Tour ca. 42 km entlang der Nahe mit schönem Ausblick auf den Rheingrafenfels und dem Rotenfels. Der Rest der Gruppe wanderten zwischen den wunderschön herbstlich gefärbten Weinbergen rund um den Heimbergturm, der gut sichtbar von vielen Richtungen zu sehen war. Nach dem erklimmen der vielen Stufen mussten wir leider feststellen, dass die Fernsicht nicht so gut war.

Eine Wanderung am Mittwoch, 08. Oktober durch die Weinberge führte uns nach Sponheim, wo wir bei dem Winzer Bauer zu einer Weinprobe eingeladen waren. Nach dem Verzehr von leckeren belegten Broten und der Verkostung der verschiedenen Weine des Winzers machten wir uns beschwingt auf den Heimweg.

Bei der Rebsortenwanderung am Donnersteg durch die Weinberge des Erbacher Hofes konnten wir zu jeder Rebe den fertigen Wein verkosten. Die Besitzerin wusste viele Anekdoten und Gedichte über den Ort zu erzählen. Es war sehr unterhaltsam und die Verköstigung danach herzhaft. Fünf Radler nahmen an diesem Tag an der Radtour rund um den Heimbergturm ca. 50 km, durch die Weinberge, mit Bergauf-Bergabfahrt teil.

Nach dem Frühstück, am Freitag, 10. Oktober, kam der Große Aufbruch und allen Teilnehmern hat dieser harmonischer Jahresausflug gefallen.

Cannstatter Volksfest

Cannstatter Volksfest am 28.09.2025

Mit den öffentlichen Verkehrmitteln ( Bus und Bahn ) fuhren wir zum Volksfest nach Bad Cannstatt, wo wir Plätze zum zehnten Albvereinstreffen im Festzelt bei Klauss & Klauss reserviert hatten.

Nach einer Maß im Festzelt gingen wir zur Fruchtsäule, wo wir den Historischen Umzug anschauten. Anschließend erkundeten wir das Festgelände, wo der eine oder andere sich eine Fahrt mit dem Riesenrad oder etwas Süßem gönnte. Bei guter Laune und Musik ließen wir den Tag im Festzelt ausklingen.

500 Jahre Bauernkrieg

500 Jahre Bauernkrieg, Bad Schussenried

Bei schönstem Spätsommerwetter fuhren Mitglieder und Gäste des Schwäbischen Albvereins Wiesensteig am 19. September 2025 ins oberschwäbische Kloster Schussenried und besuchten die große Landesausstellung über den Bauernkrieg, der
sich vor 500 Jahren abspielte.
Anschließend besichtigten die Teilnehmer die reich verzierte Bibliothek des ehemaligen Klosters.
Als der Magen knurrte, konnten im idyllischen Biergarten der Brauerei Hunger und Durst gestillt werden. Auf dem Heimweg aus dem schwäbischen Oberland machte die Gruppe noch einen kurzen Halt in der schönsten Dorfkirche der Welt, in Steinhausen.