Madeira Multimediashow

Die Insel des ewigen Frühlings.

Am Freitag, den 6. März, verwandelte sich die Hütte im Hotel-Gasthof am Selteltor in ein Fenster zum Atlantik. Der renommierte Referent Karl-Heinz Ranz aus Dornstadt, bekannt für seine hochwertigen Reisevorträge, entführte die Gäste des Schwäbischen Albvereins auf eine visuelle Reise nach Madeira.
In seiner Präsentation kombinierte er brillante Fotografie mit stimmungsvoller Musik und informativen Live-Kommentaren. Die Zuschauer erlebten die wilde Natur mit spektakulären Ausblicken auf zerklüftete Steilküsten, grüne Vulkanlandschaften und die berühmten Levada-Wanderwege. Auch die florale Pracht kam nicht zu kurz: Eindrucksvolle Aufnahmen von Orchideen, Hortensien und Strelitzien zeigten eindrucksvoll, warum Madeira den Beinamen „Blumeninsel“ trägt.
Neben der Natur gab Ranz Einblicke in das urbane Leben der pulsierenden Inselhauptstadt Funchal und das bunte Marktreiben. Ein besonderes Highlight waren die Korbschlitten von Monte – eine berühmte Touristenattraktion, bei der man in geflochtenen Korbsesseln auf Holzkufen in Richtung Funchal hinabsaust. Der Abend im gemütlichen Ambiente des Gasthofs Selteltor bot den Besuchern eine willkommene Auszeit und weckte bei vielen die Sehnsucht nach dem „ewigen Frühling“ Madeiras.

Jubiläumsturm und Besen

Wanderung am 26. Feb. zum Jubiläumsturm.

Mit Bus und Bahn hatten wir eine bequeme Anreise. Wir fuhren von Wiesensteig nach Reichenbach an der Fils, wo unsere Wanderung bei strahlendem Sonnenschein mit 21 begeisterten Albvereinlern startete. Unser Weg führte uns zunächst an der Fils entlang und durch idyllische Streuobstwiesen in Richtung Plochingen.
Nach etwa 4 km erreichten wir den Jubiläumsturm am Stumpenhof. Der Turm des Schwäbischen Albvereins belohnte uns mit einem fantastischen Rundumblick über das Neckar- und Filstal, den Schurwald und sogar bis zur Schwäbischen Alb. Manche Wanderer gönnten sich noch ein kurzes Getränk im gegenüberliegenden Café Morlock, bevor wir abwärts in die Plochinger Stadtmitte liefen. Unser nächstes Ziel war der Besen am Gablenberg: Bei Wein und gutem Essen saßen wir gemütlich zusammen, bis wir am Abend mit Bahn und Bus wieder die Heimreise antraten.

 

Nikolausfeier 2025

Nikolausfeier 5. Dezember
Bei der traditionellen Nikolausfeier am 5. Dezember war das Nebenzimmer im „See“ geradezu überfüllt. Voll war auch das Programm. Die Jubilare wurden geehrt, und unserer Gudrun Bückle wurde eine Urkunde, eine silberne Ehrennadel und ein Geschenkkorb überreicht für sage und schreibe 40 Jahre Mitgliedschaft im Schwäbischen Albverein und 25 Jahre aktive Mitarbeit als Kassiererin und in der Mitgliederverwaltung. Mit weihnachtlichen Liedern stimmten wir uns auf die kommende Zeit ein, begleitet von Regina und Hans auf den Gitarren.
Wie erwartet tauchte auch der Heilige Nikolaus in seinem stattlichen Bischofsgewand auf, in Begleitung seines Knechts Ruprecht. Dieser drohte gern mit seiner Rute. Aber insgesamt war der Nikolaus zufrieden mit dem Verein.
Unsere erste Vorsitzende Regina Polster blickte auf das vergehende Jahr zurück und gab einen Ausblick auf die geplanten Veranstaltungen zu Beginn des neuen Jahres. Da wurde auch deutlich: Die Ortsgruppe Wiesensteig ist aktiv und lebendig und
mit der von Heinz Polster gut gepflegten Homepage auch auf der Höhe der Zeit.

Hecken – Führung

Heckenführung am 20. November
Zu unserer Heckenführung hatten wir eiskaltes Wetter, trotzdem fanden sich 19 Unentwegte am Eselhofparkplatz zusammen: ein harter Kern.
Michaela Beisenwenger erwartete uns schon und führte uns zu ihrer Lieblingshecke. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einer Winterlinde vorbei, zu der Michaela schon viel Interessantes zu erzählen wusste, sozusagen als Einleitung. Aber dann ging es nur noch um die Hecke.
Hecken wurden im Mittelalter gezielt angepflanzt, meist zweireihig, und versorgten die bäuerliche Bevölkerung mit Holz und Früchten – in einer Zeit, als es den Bauern verboten war, den Wald zu nutzen. Sie waren und sind ein Unterschlupf für Vögel und Säugetiere und bremsen den Wind.
Nach der Zeit der Flurbereinigung, als viele Hecken gerodet wurden, lernte man ihre Funktionen wieder schätzen. Michaela erläuterte den Aufbau der Hecke, man unterscheidet Saum, Mantel und Dach. Wir umrundeten diese Hecke, probierten Hagebutten und die mehligen Beeren des Weißdorn, Michaela stellte uns Schlehe, Hasel, wolligen Schneeball, Pfaffenhütchen und andere Büsche vor. Eiche, Esche und Feldahorn – der Heckenbaum schlechthin – überragen als Dach diese Hecke. Wir lernten, dass man eine Hecke ab und zu „auf Stock setzen muss“, alles radikal absägen, um sie zu verjüngen.
Auf der Wiese neben der Hecke hatte Michaela ihren Bus geparkt und eine Bank aufgebaut, wo es nun um die Verkostung einiger Naturprodukte aus der Hecke ging. Sie hatte zwei Teemischungen mitgebracht, die sie nun mit heißem Wasser aufbrühte, wir probierten einen äußerst schmackhaften Likör aus „Scheißpfläumle“, Marmelade aus Schlehen und aus Weißdornbeeren und verschiedene herzhafte Aufstriche aus Eichenmehl. Und noch manches andere. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus und ließen es uns schmecken. Das hätte noch eine Weile so weitergehen können, zumal zwischendurch sogar die Sonne hervorblinzelte, aber wir bekamen alle nach und nach eiskalte Füße. Da halfen auch der Likör und Gudruns Rum nicht mehr. Also beendeten wir diese informative Führung. Michaela hat ihr reiches Naturwissen mit uns geteilt, wir haben aufmerksam zugehört und werden von nun an eine Hecke anders ansehen und mehr wertschätzen

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Gemarkungswanderung 3 von 3

Um neun Uhr am Sonntagmorgen fällte Regina die Entscheidung: Unsere
3. Gemarkungswanderung mit Gerhard Kober ziehen wir durch, auch
wenn es gerade nieselt. Der Regen würde nachlassen. Also trafen sich 14
Unentwegte gut eingepackt am See und fuhren zusammen zum Parkplatz
Schertelshöhle, unserem Startpunkt. Über Wiesen und durch
Waldstückle, immer nah an der Gemarkungsgrenze zwischen Hohenstadt
und Wiesensteig, gingen wir Richtung Weilerhöhe, unter der Autobahn
durch und wir hatten mit Aussicht auf die Kölleshöfe die Gemarkung
Drackenstein im Blick. Gerhard konnte wieder alles gut erklären und jede
Frage beantworten. Oben am Pferchfeld entschieden wir uns für den
kürzesten Weg zurück, den steilen Zickzackweg hinter der
Malakoffbrücke. Über rutschige Steine und durch nasses Laub war das
nicht ungefährlich, aber wir kamen alle heil unten an. Ganz ungewöhnlich
wirkte die an diesem Wochenende gesperrte Autobahn, auf der Arbeiter
mit schweren Maschinen zu Gange waren.
Im Gasthaus zum See wurden wir schon erwartet und bestens versorgt.
So konnten wir in fröhlicher Runde den Abschluss des Projekts
„Gemarkungwanderung“ feiern.

Gemarkungswanderung 2 von 3

Bericht über die 2. Gemarkungswanderung am 26. November
Diesmal trafen wir uns am Wanderparkplatz Reußenstein und gingen
zuerst rüber zur Burg. Die „Vorburg“ mit der Wiese und der Grillstelle
gehört zur Gemarkung Wiesensteig, die Burg selber gehört zu Neidlingen.
Gerhard Kober packte aus seinem reichhaltigen Wissen aus. Wir gingen
dann den Trauf entlang zum Bahnhöfle und von dort links Richtung
Grauer Stein. Da die Gemeindegrenze von dort senkrecht den Wald
hochgeht, mussten wir nach geeigneten Wegen suchen, gelangten aber
so oder so zur Schertelshöhle, unserem Etappenziel. Dort war richtig viel
los und die ehrenamtlichen Rasthausbetreiber hatten alle Hände voll zu
tun. Nach der Essenspause machten wir noch eine sehr kurzweilige
Höhlenführung mit, bei der wir nicht nur über die Höhle, sondern auch
über den Höhlenverein einiges Interessante erfuhren.
Wieder haben wir viel gelernt bei der Gemarkungswanderung.

Gemarkungswanderung 1 von 3

Gemarkungswanderung am 19.10.2025 vom Sportplatz TSV Obere Fils bis zum Reußenstein.

Um 10:00 starteten wir am Sportplatz des TSV Obere Fils mit Gerhard Kober, Landwirt und Mitglied des Gemeinderates Wiesensteig zu unserer ersten Gemarkungswanderung. Über den steilen Anstieg am Sterneckberg wanderten wir an der Gemarkung  Mühlhausen entlang. Über den Regenbogen, parallel zum Kordel und Sickenbühl wanderten wir zum Trauf, wo sich die Grenze zwischen Wiesensteig, Gruibingen und Neidlingen befindet.

An der Absprungschanze der Gleitschirmflieger, vorbei an den Eckhöfen gelangten wir an den Knaupenfels, wo wir eine tolle Aussicht bei Sonnenschein auf das Unterland hatten.

Somit waren wir kurz vor unserem Etappenziel dem Reußensteinhof, wo wir unser mitgebrachtes Vesper nach rund 10 km unter freiem Himmel verzehrten.