Limburg

Ausflug mit dem Albverein Wiesensteig zum höchsten Weinberg Württembergs

Am Donnerstag, den 13.08.26 spazierte eine Gruppe von 15 Albvereinsmitgliedern zur Limburg bei Weilheim. Treffpunkt war um 13.30 Uhr der Gasthof zum See in Wiesensteig. Nachdem Fahrgemeinschaften gebildet wurden fuhren wir nach Weilheim und parkten an der Lindach. Von dort aus spazierten wir gemütlich auf die Limburg, wo wir im Schatten auf den Winzer, Herr Bauer warteten. Dieser kam nach kurzer Zeit und bewirtete uns. Bei Wein und vier Vesperplatten kam eine tolle Stimmung auf und es entstanden gute Gespräche. Um 18.20 Uhr mussten wir leider den Heimweg antreten, da ein Kleinbus auf dem Parkplatz auf uns wartete. Mit diesem sind wir alle wohlbehalten und frohgelaunt nach Wiesensteig zurückgefahren. Im Gasthof zum See ließen wir den schönen Tag ausklingen, vielen Dank an Familie Biedlingmaier.

Jubiläumswanderung

Jubiläumswanderung Albverein Wiesensteig

Am Samstag, den 08.08.26 trafen sich Mitglieder des Albvereins Wiesensteig zu einer besonderen Wanderung. Die Ortsgruppe Wiesensteig feierte ihr 135-jähriges Bestehen.

Der Treffpunkt an der Gerber Kapelle in Wiesensteig war gut gewählt, denn von diesem Sammelpunkt ging es erst mal steil bergauf. Da es ein sehr heißer Tag war, waren alle froh, dass der Weg zum großen Teil durch den Wald führte. Als wir die „alte Steige“ bis zum Schafstall gelaufen waren, bogen wir nach rechts ab, zum „Raller“ und spazierten an den großen Windrädern vorbei. Durch den Wald ging es weiter zur „Feldleshütte“ und zum eigentlichen Ziel, dem Papierfelsen, der sich oberhalb der Papiermühle befindent. Versteckt, unterhalb des Felsens suchten wir die Veeserhöhle und fanden sie auch. Einige mutige Wanderer wagten sich sogar bis in die zweite Spalte und brachten beeindruckende Fotos mit. Danach ging es durch den Wald bergab zum kleinen Filsursprung wo wir eine kleine Rast einlegten. An der Fils entlang liefen wir bis zur Papiermühle und feierten dort den Abschluss an der schön angelegten Grillstelle. Ein großes Dankeschön an die Besitzer des Areals.

 

 

2026 Schülerferien Programm / Abend Wanderung zum Filsursprung

Schülerferienprogramm Albverein Wiesensteig

Am Freitag, den 31.07.2026 trafen sich 41 Kinder, teilweise in Begleitung der Eltern und 12 Betreuer vom Albverein am Schwimmbadparkplatz. Gut gelaunt und bei grandiosem Wanderwetter liefen wir an der idyllischen Fils entlang, bis zu deren Ursprung. Nach einer kleinen Pause konnte das mitgebrachte Vesper ausgepackt und verzehrt werden. Leider war offenes Feuer an der Grillstelle verboten, aber die mitgebrachten Brote und das Gemüse schmeckte trotzdem. Danach konnten sich die Kinder verschiedene Spiele aussuchen, das Sackhüpfen und Dosenwerfen machte großen Spaß. Mit den selbst gebastelten Flößen aus Korken wurde in der Fils herumgeschippert und es kam keine Langeweile auf. Als zum Heimweg gerufen wurde, wären manche Kinder gerne länger geblieben, aber die Eltern warteten auf dem Parkplatz am Schwimmbad. Die meisten

Kinder wollen das nächste Jahr wieder mit uns auf Wanderschaft gehen.

Ein herzliches Dankeschön an die vielen Helfer.

135 Jahre Albverein Wiesensteig

SAV Ortsgruppe Wiesensteig

Am 24.07.2026 feierte der Albverein Wiesensteig sein 135-jähriges Jubiläum. Zu einer Stadtführung durch das Städtle am Filstal waren alle Mitglieder des Albvereins Wiesensteig eingeladen. Ausgangspunkt war der Gasthof zum See. Albert Baumeister, ein Urgestein aus Wiesensteig erklärte uns die schönen Bauwerke mit vielen Fachwerkhäusern. 861 wurde ein Benediktinerkloster auf dem Kirchberg gebaut und daher erstmals urkundlich erwähnt, Der Ort hieß damals Uuisontessteiga. Bereits seit1354, nach der Heirat des Grafen Ulrich von Helfenstein mit der Herzogstochter Maria von Bosnien besitzt Wiesensteig das Stadtrecht. 1551 legte Graf Ulrich den Grundstein für das heutige Schloss, in dem heute Veranstaltungen stattfinden.

Es gab aber auch eine dunkle Seite in dem Ort am Filsursprung, zwischen 1562 bis 1611 wurden mindestens 111 Frauen und ein Mann im Rahmen der Hexenverfolgung hingerichtet (verbrannt).

Die beeindruckende Stiftskirche St. Cyriakus mit ihren markanten Doppeltürmen prägt das Stadtbild. Die Bauweise ist ein Zusammenspiel aus Gotik, Barock und Klassizismus. Hoch über dem Im Chorbogen befindet sich ein Kruzifix, das 1775 von dem berühmten bayrischen Hofbildhauer Johann Baptist Straub geschaffen wurde, der in Wiesensteig geboren wurde und zu den bedeutendsten Bildhauer des Rokoko zählte. In der Sakristei konnten wir die über 50 Jahre vermisste Holzskulptur von Anna selbdritt bestaunen.

Den Abschluss feierten wir mit einem gemeinsamen leckeren Essen im Gasthaus zum See.

Vielen Dank an Albert Baumeister über die interessante und informative Stadtführung

Wiesensteig

Stuttgart Tour

Schon um 08.15 Uhr trafen sich 23 Mitglieder des Albvereins Wiesensteig an der
Bushaltestelle am Rathaus. Froh gelaunt und schon neugierig auf die Tour durch Stuttgart begann dieser Ausflug. Mit dem Bus nach Göppingen und weiter mit dem Zug MEX 16 kamen wir am Hauptbahnhof in Stuttgart an. Unser Reiseleiter Armin Neglein, der viele Jahre in Stuttgart gelebt hatte, gab uns die einzelnen Stationen des Ausfluges bekannt.

Zuerst machten wir uns zur Geschäftsstelle des Albvereines auf, wo wir bereits um 10:30 Uhr erwartet wurden. Die Mitarbeiter gaben uns einen Einblick über die vielfältigen Aufgabengebiete der Hauptgeschäftsstelle, die auf vier Stockwerke verteilt ist. Nach einer Kaffeepause fuhren wir mit dem Linienbus zum Schloss Solitude. Dieses Bauwerk wurde von Herzog Carl Eugen von Württemberg im späten Rokoko Stil erbaut. Beeindruckend war der herrliche Ausblick. Leider sind die Innenräume für Besucher nicht zugänglich.
Vom Schloss aus spazierten wir durch den Glemswald, bis wir nach ca. 5 km am
Bärenschlösschen ankamen. Mit dem Linienbus fuhren wir wieder zurück in die Landeshauptstatt, wo wir bei Carls Brauhaus schon erwartet wurden. Bei leckerem Essen und lustiger Stimmung ging die Wartezeit auf den Zug im Fluge vorbei und allen Teilnehmern hat dieser Ausflug gefallen.
Vielen Dank an Armin Neglein für die herrliche Führung.

Schelmenklingental, und Falknerei

Familienausflug ins Schelmenklingental und Falknerei bei Lorch.

Bei wunderschönem Wanderwetter trafen sich Mitglieder des Albvereins Wiesensteig und deren Kinder und Enkelkinder zur ersten Familienwanderung. Treffpunkt war der
Wanderparkplatz Schelmenklinge in Lorch. Durch das Schelmenklingental, eine idyllische Waldschlucht im Remstal liefen die Kinder begeistert. Sie kletterten und
spielten am Bachlauf, sie staunten über die liebevoll von Hand gebauten Wasserräder,
die Mühlen, eine Schmiede, eine Kugelbahn und vieles mehr wurde durch die
Wasserkraft angetrieben. Kein Kind hatte Langeweile und so waren die vier Kilometer
spielend geschafft. Nach einer Vesperpause besuchten wir die Staufer Falknerei im
Kloster Lorch. Die Kinder und auch die Erwachsenen staunten nicht schlecht, als ein
Bussard direkt über ihre Köpfe flog und man die Spannweite seiner Flügel sehen konnte.
Wir lernten viel über das Verhalten der Greifvögel, auch drei Eulen durften wir
bestaunen. Am Parkplatz wieder angekommen war eines gewiss, so eine
Familienwanderung sollte jedes Jahr stattfinden.

Zipfelbachtal

Wanderung Zipfelbachtal

Wir kamen ganz schön ins Schwitzen, als wir vom Parkplatz in Hepsisau das steile Wegle durch das Zipfelbachtal hinauf wanderten. Das lag vor allem an der hohen Luftfeuchtigkeit. Ansonsten war das Wetter ideal zum Wandern, und auch der Weg war nicht matschig. Über Treppen und Holzbrückle gelangten wir allmählich nach oben zum Randecker Maar, wo uns ein angenehmer Wind entgegenwehte. Vom ausgesetzten Mörikefels aus hatten wir einen traumhaften Blick bis zu den Kaiserbergen.
An unserem höchsten Punkt am Auchtert (813 m) rasteten wir kurz auf der Bank unter den Linden, mit dem Blick über den Breitenstein zur Burg Teck.
Auf der neuen, stabilen Stahltreppe ging es durch die Felswand hinab und im Zickzack weiter bis zu unserem Picknickplatz bei der „Villa Mastkorb“. Dort packten wir erst mal unser Vesper aus und saßen in gesprächiger Runde. Von dort aus war es auch nicht mehr weit zum Wanderparkplatz.

Eine sehr schöne Tour ging zuende, die Klaus und Ellen Morschhauser vorbereitet hatten.

 

Heidental „was blüht im Monat Mai“

Wanderung ins Heidental mit Kräuterführung
und Hofbesichtigung bei Herbster-Thumm

„Was blüht im Monat Mai?“ war das Motto, und für die Kräuterwanderung mit Michaela Beisenwenger war unsere Gruppe fast zu groß: Immer wieder musste sie die Interessierten erst um sich scharen, bevor sie allen eine am Wegrand gepflückte Blume vorstellte. Sie erklärte, woher die Namen kommen, welche Teile der Pflanze mit welchen Inhaltsstoffen genutzt werden können, welche Insekten die Pflanze auch gerne nutzen, und vieles mehr. Sie warnte auch vor giftigen Pflanzen. Wussten Sie, dass der scharfe Hahnenfuß, der oft auf den Weiden zu sehen ist, für Mensch und Tier giftig ist und deshalb von den Kühen gemieden wird? Im Heu dagegen ist er genießbar. Viele Blätter und Blüten sind essbar und enthalten Vitamine und Mineralstoffe. So ließ uns Michaela an ihrem reichen Kräuterwissen teilhaben, und sie hatte einige Delikatessen aus Wildkräutern vorbereitet, die wir am Schluss im Heidental probieren durften.

Zunächst führte aber der Weg an der Papiermühle vorbei, unten an der Fils entlang bis zum Kleinen Filsursprung, wo es dann links hoch ging zum Raller. Auf der Höhe konnten wir in den Wiesen schon Mitglieder der Familie Herbster-Thumm mit großen Maschinen im Einsatz sehen: Sie hatten gerade mit dem Silieren begonnen. Trotzdem empfing uns Karin auf ihrem Hof ganz herzlich mit Kaffee und Kuchen. Sie nahm sich viel Zeit für eine Führung durch die Stallungen, beginnend bei den kleinsten Kälble, und erzählte viel von der Arbeit mit den insgesamt 330 Tieren. Die 180 Milchkühe im Laufstall besuchten wir natürlich auch und ließen uns den Milchroboter erklären. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Bei Michaelas Kräuterhappen und kühlen Getränken saßen wir noch lange im Hof unter den Sonnenschirmen. Die Letzten machten sich ziemlich spät auf den Heimweg über die Mittlere Steige und erreichten Wiesensteig erst mit dem Einbruch der Dämmerung.

Felsenrunde um Oberböhringen

Wanderung „Felsenrunde“ am 26. April
Für unsere „Felsenrunde“ um Oberböhringen hatten wir am letzten Sonntag ein sonniges, nicht zu warmes Wetter und konnten von den vielen Aussichtsfelsen den Blick genießen ins untere Filstal, nach Geislingen und Altenstadt und zuletzt, oberhalb der Hausener Wand, ins obere Filstal. Die klare Sicht schätzten wir sehr.

Bevor wir im Gasthof Albblick auf dem Gelände der Golfanlage Platz nahmen, wurden wir mit den elektrischen Golfcarts eine Runde über den weitläufigen Platz gefahren und bekamen an verschiedenen Stopps allerhand interessante Erklärungen zu dieser Anlage und zum Golfsport allgemein. Die Golfsprache ist Englisch und der Gärtner, der sich um die Anlagen kümmert, heißt „Greenkeeper“! Wir bewunderten den perfekten grünen Golfrasen. Zwischen den Bahnen darf die Blumenwiese im „Rough“ wachsen und wird nur zwei Mal in Jahr gemäht. Hecken und Baumgruppen strukturieren außerdem die Anlage nach den Plänen des Golfplatzarchitekten.

Danach war es höchste Zeit, sich im Restaurant an der langen Tafel, die
für uns zusammengestellt wurde, niederzulassen, zu stärken und noch
ein wenig die Golfplatzatmosphäre zu erleben. Aber unsere eigenen
Themen und Neuigkeiten kamen natürlich auch nicht zu kurz.

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Filsgau – Wanderung am und zum Wasser

Wasser Marsch im Filsgau: Eine Wanderung voller Einblicke

Bei idealem Wanderwetter trafen sich am Sonntag, den 19.04.2026  um 13:30 Uhr 48 unternehmungslustige Wanderer aus dem Filsgau in Wiesensteig. Der Empfang hätte nicht herzlicher sein können: Regina Polster, die Vorsitzende des SAV Wiesensteig, hieß die Gruppe persönlich willkommen und stimmte alle Teilnehmer mit einem Glas Sekt auf den gemeinsamen Tag ein.

Das Thema „Wasser“ begleitete die Gruppe auf Schritt und Tritt. Ein besonderes Highlight war der Besuch beim städtischen Wasserwerk und im Freibad. Wassermeister Max Klambt nahm sich viel Zeit, um der Gruppe einen exklusiven Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen. Von der komplexen Technik, die hinter dem glasklaren Badewasser steckt, bis hin zur Funktionsweise der Trinkwasserversorgung. Die Besichtigung war ebenso spannend wie informativ.

Im Anschluss übernahm Heinz Polster die Führung und leitete die Teilnehmer durch die landschaftlichen Highlights der Region. Erster markanter Stopp war die historische Papiermühle, gefolgt vom beeindruckenden Filsursprung, wo das Wasser der Fils direkt dem Fels entspringt. Ein weiteres Highlight war der Graue Stein, ein imposantes Geotop am Wegesrand.

Der Rückweg nach Wiesensteig führte über die Belegstelle im Hasental, wo prämierte Königinnen zur Weiterentwicklung leistungsstarker Bienenvölker gezüchtet werden. Zum Abschluss, nach genau 12 Km und 4 Stunden,  kehrte die Gruppe im Gasthof Selteltor ein, wo die Wanderer bereits erwartet wurden und den Tag bei geselligem Beisammensein und gutem Essen ausklingen ließen.