Felsenrunde um Oberböhringen

Wanderung „Felsenrunde“ am 26. April
Für unsere „Felsenrunde“ um Oberböhringen hatten wir am letzten Sonntag ein sonniges, nicht zu warmes Wetter und konnten von den vielen Aussichtsfelsen den Blick genießen ins untere Filstal, nach Geislingen und Altenstadt und zuletzt, oberhalb der Hausener Wand, ins obere Filstal. Die klare Sicht schätzten wir sehr.

Bevor wir im Gasthof Albblick auf dem Gelände der Golfanlage Platz nahmen, wurden wir mit den elektrischen Golfcarts eine Runde über den weitläufigen Platz gefahren und bekamen an verschiedenen Stopps allerhand interessante Erklärungen zu dieser Anlage und zum Golfsport allgemein. Die Golfsprache ist Englisch und der Gärtner, der sich um die Anlagen kümmert, heißt „Greenkeeper“! Wir bewunderten den perfekten grünen Golfrasen. Zwischen den Bahnen darf die Blumenwiese im „Rough“ wachsen und wird nur zwei Mal in Jahr gemäht. Hecken und Baumgruppen strukturieren außerdem die Anlage nach den Plänen des Golfplatzarchitekten.

Danach war es höchste Zeit, sich im Restaurant an der langen Tafel, die
für uns zusammengestellt wurde, niederzulassen, zu stärken und noch
ein wenig die Golfplatzatmosphäre zu erleben. Aber unsere eigenen
Themen und Neuigkeiten kamen natürlich auch nicht zu kurz.

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Filsgau – Wanderung am und zum Wasser

Wasser Marsch im Filsgau: Eine Wanderung voller Einblicke

Bei idealem Wanderwetter trafen sich am Sonntag, den 19.04.2026  um 13:30 Uhr 48 unternehmungslustige Wanderer aus dem Filsgau in Wiesensteig. Der Empfang hätte nicht herzlicher sein können: Regina Polster, die Vorsitzende des SAV Wiesensteig, hieß die Gruppe persönlich willkommen und stimmte alle Teilnehmer mit einem Glas Sekt auf den gemeinsamen Tag ein.

Das Thema „Wasser“ begleitete die Gruppe auf Schritt und Tritt. Ein besonderes Highlight war der Besuch beim städtischen Wasserwerk und im Freibad. Wassermeister Max Klambt nahm sich viel Zeit, um der Gruppe einen exklusiven Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen. Von der komplexen Technik, die hinter dem glasklaren Badewasser steckt, bis hin zur Funktionsweise der Trinkwasserversorgung. Die Besichtigung war ebenso spannend wie informativ.

Im Anschluss übernahm Heinz Polster die Führung und leitete die Teilnehmer durch die landschaftlichen Highlights der Region. Erster markanter Stopp war die historische Papiermühle, gefolgt vom beeindruckenden Filsursprung, wo das Wasser der Fils direkt dem Fels entspringt. Ein weiteres Highlight war der Graue Stein, ein imposantes Geotop am Wegesrand.

Der Rückweg nach Wiesensteig führte über die Belegstelle im Hasental, wo prämierte Königinnen zur Weiterentwicklung leistungsstarker Bienenvölker gezüchtet werden. Zum Abschluss, nach genau 12 Km und 4 Stunden,  kehrte die Gruppe im Gasthof Selteltor ein, wo die Wanderer bereits erwartet wurden und den Tag bei geselligem Beisammensein und gutem Essen ausklingen ließen.

 

Wanderfahrt nach Heubach

Die Wanderfahrt nach Heubach am 05.09.2019 führte die 18 Wanderfreunde auf die Ostalb nach Heubach. Bei frühherbstlichem Wanderwetter bewegte sich die Gruppe auf einem Rundwanderweg auf die Höhen des Rosensteins und genoss immer wieder die herrliche Aussicht ins Remstal. Bekannte Wege durchkreuzen das Wandergebiet, so der HW 1 (Hauptwanderweg des Schwäbischen Albvereins) und der Fränkisch-Schwäbische Jakobsweg (gelbe Muschel auf blauem Grund). Beim Besuch der Burgruine Rosenstein erkannten die Wanderer ähnliche Standort- und Baudenkmäler wie bei der Ruine Reußenstein: Auf steilem Fels hoch über dem Tal gelegen, im 13. Jahrhundert unter schwierigsten Bedingungen von den Untertanen für die herrschenden Adligen erbaut.

Zur leiblichen Stärkung besuchte die Gruppe das Schlachtfest des Schwäbischen Albvereins Heubach vor ihrem schönen Wanderheim und ließ sich die leckeren, traditionellen Speisen schmecken. Der Nachmittag war kulturellen Einrichtungen in der Stadt Heubach gewidmet. Im historischen Klassenzimmer des Heubacher Schlosses erlebten die betagten Schülerinnen und Schüler eine historische Unterrichtsstunde die Frau Gerda Fetzer, ehemalige Lehrerin und Mitarbeiterin beim Förderverein Schwäbischen Gründer Schulmuseum, unterrichtete sehr lebendig und wirklichkeitsnah. Schiefertafel, Griffel, Deutsche Schrift und Tatzenstecken wurden wieder lebendig. Anschließend gab es ein freudiges Wiedersehen mit Rudolf Spieht, dem ehemaligen evangelischen Pfarrer in Wiesensteig. Er führte die Gruppe in seine Pfarrkirche, erzählte in Stichworten über die lange Baugeschichte und sprach über die aktuellen baulichen Veränderungen. Nach einer herzlichen Verabschiedung trat die Gruppe die Heimfahrt nach Wiesensteig an.