Wanderausflug: Tannheimer Tal

Der Albverein Wiesensteig erlebte vom 14. bis 18. September 2026 einen abwechslungsreichen Wanderausflug ins Tannheimer Tal. Eine zwölfköpfige Gruppe erkundete bei bestem Wetter und über 45 zurückgelegten Wanderkilometern die alpine Landschaft rund um die DAV-Selbstversorgerhütte aus Geislingen.

Rückblick auf die Wandertouren

Montag: Auftakt-Wanderung zum Adlerhorst mit beeindruckenden Ausblicken über das Tal.

Dienstag: Anstiege vom Haldensee hinauf zum Gipfelkreuz des 1862 m hohen Neunerköpfle.

Mittwoch: Wegstrecke von Tannheim zum Vilsalpsee mit  Wanderung von der Vilsalpe zum Wasserfall.

Donnerstag: Wanderung von Schattwald zur Stuifensennalpe und weiter nach Tannheim, wo die Gruppe den traditionellen Talfeiertag (zur Erinnerung an den Sieg über die Franzosen 1796) miterlebte.

Ein großer Dank gilt Ellen und Klaus, die den Ausflug hervorragend organisierten und sicher führten. Auf der Rückreise am Freitag genoss die Gruppe einen gemeinsamen Zwischenstopp in Kempten, bevor alle die Heimreise nach Wiesensteig antraten.

Fahrradtour zum Truppenübungsplatz

Durchs Biosphärengebiet nach Münsingen.

Unsere E-Bike-Ausfahrt führte uns am 10. September quer durch das beeindruckende Biosphärengebiet Schwäbische Alb und bot eine perfekte Mischung aus sportlicher Aktivität, Naturgenuss und lebendiger Geschichte.

Die Tour startete morgens am Treffpunkt beim Gasthaus zum See mit 12 Personen. Bei bestem Radwetter machten wir uns auf den Weg und steuerten als erstes Highlight den Filsursprung an, wo gerade der 7. Löwe für die „Filsursprung- Runde“ aufgestellt wurde. Von der idyllischen Karstquelle aus führte uns der Weg hinauf auf die Albhochfläche. Vorbei an Donnstetten und Zainingen radelten wir durch die typische, weitläufige Landschaft des Biosphärengebiets. Dank der elektrischen Unterstützung ließen sich die Albaufstiege von allen Teilnehmern problemlos meistern.

Das Hauptziel der Tour war der ehemalige Truppenübungsplatz Münsingen. Unser Weg führte uns direkt in das Albgut (die ehemaligen Kasernen). Wo früher Soldaten stationiert waren, erlebten wir heute ein wunderschön saniertes Areal mit historischem Charme, Manufakturen und Handwerkskunst, das zum Verweilen und Staunen einlud.

Auf dem Rückweg wartete ein besonders emotionaler Kulturstopp auf uns: Wir fuhren über das ehemalige Dorf Gruorn. Der Ort musste 1939 für die Erweiterung des Truppenübungsplatzes komplett geräumt werden. Heute stehen dort nur noch die restaurierte Stephanuskirche und das alte Schulhaus. Die friedliche, aber leicht melancholische Atmosphäre dieses „Geisterdorfs“ mitten in der unberührten Natur hat uns alle tief beeindruckt.

Nach 68 abwechslungsreichen Kilometern kehrten alle Radler wohlbehalten und voller neuer Eindrücke zurück. Eine rundum gelungene Tour, die landschaftliche Schönheit perfekt mit regionaler Geschichte verknüpft hat.

Danke an unseren Tourenführer Albert Baumeister für diese tolle Ausfahrt.

Wanderung Bläsiberg

Wanderung zum Bläsiberg

Am vergangenen Mittwoch machten wir uns auf zu einer abwechslungsreichen Rundwanderung rund um Wiesensteig. Unsere Wanderstrecke von insgesamt 7 Kilometern bot uns neben knackigen Anstiegen auch idyllische Pfade und historische Stationen.
Unser Startpunkt war das Gasthaus zum See. Von dort aus nahmen wir direkt die Alte Steige in Angriff, die uns hinauf in Richtung Galgen führte. Nach diesem ersten Anstieg folgten wir dem gemütlichen Hans-Beth-Weg, der uns durch die Natur leitete und perfekt auf den nächsten sportlichen Abschnitt vorbereitete: den Aufstieg an die Nägeles Wiese.
Oben angekommen, erreichten wir die Kreuzkapelle. Hier legten wir eine wohlverdiente kleine Pause ein. Ein schöner Brauch durfte dabei natürlich nicht fehlen: Wir läuteten die Glocke der Kapelle, bevor wir unseren Weg fortsetzten. Unser nächstes Etappenziel war der Hof Alber. Die dortige Kaffeepause hatten wir uns redlich verdient – bei Kaffee und Kuchen stärkten wir uns in geselliger Runde für den Rückweg.
Der Rückweg führte uns schließlich über den Katzenfelsen wieder hinab nach Wiesensteig. Mit tollen Ausblicken und bester Laune ließen wir die schöne Tour ausklingen.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren und diesen Tag zu einem wunderbaren Wandererlebnis gemacht haben!


Limburg

Ausflug mit dem Albverein Wiesensteig zum höchsten Weinberg Württembergs

Am Donnerstag, den 13.08.26 spazierte eine Gruppe von 15 Albvereinsmitgliedern zur Limburg bei Weilheim. Treffpunkt war um 13.30 Uhr der Gasthof zum See in Wiesensteig. Nachdem Fahrgemeinschaften gebildet wurden fuhren wir nach Weilheim und parkten an der Lindach. Von dort aus spazierten wir gemütlich auf die Limburg, wo wir im Schatten auf den Winzer, Herr Bauer warteten. Dieser kam nach kurzer Zeit und bewirtete uns. Bei Wein und vier Vesperplatten kam eine tolle Stimmung auf und es entstanden gute Gespräche. Um 18.20 Uhr mussten wir leider den Heimweg antreten, da ein Kleinbus auf dem Parkplatz auf uns wartete. Mit diesem sind wir alle wohlbehalten und frohgelaunt nach Wiesensteig zurückgefahren. Im Gasthof zum See ließen wir den schönen Tag ausklingen, vielen Dank an Familie Biedlingmaier.

Jubiläumswanderung

Jubiläumswanderung Albverein Wiesensteig

Am Samstag, den 08.08.26 trafen sich Mitglieder des Albvereins Wiesensteig zu einer besonderen Wanderung. Die Ortsgruppe Wiesensteig feierte ihr 135-jähriges Bestehen.

Der Treffpunkt an der Gerber Kapelle in Wiesensteig war gut gewählt, denn von diesem Sammelpunkt ging es erst mal steil bergauf. Da es ein sehr heißer Tag war, waren alle froh, dass der Weg zum großen Teil durch den Wald führte. Als wir die „alte Steige“ bis zum Schafstall gelaufen waren, bogen wir nach rechts ab, zum „Raller“ und spazierten an den großen Windrädern vorbei. Durch den Wald ging es weiter zur „Feldleshütte“ und zum eigentlichen Ziel, dem Papierfelsen, der sich oberhalb der Papiermühle befindent. Versteckt, unterhalb des Felsens suchten wir die Veeserhöhle und fanden sie auch. Einige mutige Wanderer wagten sich sogar bis in die zweite Spalte und brachten beeindruckende Fotos mit. Danach ging es durch den Wald bergab zum kleinen Filsursprung wo wir eine kleine Rast einlegten. An der Fils entlang liefen wir bis zur Papiermühle und feierten dort den Abschluss an der schön angelegten Grillstelle. Ein großes Dankeschön an die Besitzer des Areals.

 

 

2026 Schülerferien Programm / Abend Wanderung zum Filsursprung

Schülerferienprogramm Albverein Wiesensteig

Am Freitag, den 31.07.2026 trafen sich 41 Kinder, teilweise in Begleitung der Eltern und 12 Betreuer vom Albverein am Schwimmbadparkplatz. Gut gelaunt und bei grandiosem Wanderwetter liefen wir an der idyllischen Fils entlang, bis zu deren Ursprung. Nach einer kleinen Pause konnte das mitgebrachte Vesper ausgepackt und verzehrt werden. Leider war offenes Feuer an der Grillstelle verboten, aber die mitgebrachten Brote und das Gemüse schmeckte trotzdem. Danach konnten sich die Kinder verschiedene Spiele aussuchen, das Sackhüpfen und Dosenwerfen machte großen Spaß. Mit den selbst gebastelten Flößen aus Korken wurde in der Fils herumgeschippert und es kam keine Langeweile auf. Als zum Heimweg gerufen wurde, wären manche Kinder gerne länger geblieben, aber die Eltern warteten auf dem Parkplatz am Schwimmbad. Die meisten

Kinder wollen das nächste Jahr wieder mit uns auf Wanderschaft gehen.

Ein herzliches Dankeschön an die vielen Helfer.

135 Jahre Albverein Wiesensteig

SAV Ortsgruppe Wiesensteig

Am 24.07.2026 feierte der Albverein Wiesensteig sein 135-jähriges Jubiläum. Zu einer Stadtführung durch das Städtle am Filstal waren alle Mitglieder des Albvereins Wiesensteig eingeladen. Ausgangspunkt war der Gasthof zum See. Albert Baumeister, ein Urgestein aus Wiesensteig erklärte uns die schönen Bauwerke mit vielen Fachwerkhäusern. 861 wurde ein Benediktinerkloster auf dem Kirchberg gebaut und daher erstmals urkundlich erwähnt, Der Ort hieß damals Uuisontessteiga. Bereits seit1354, nach der Heirat des Grafen Ulrich von Helfenstein mit der Herzogstochter Maria von Bosnien besitzt Wiesensteig das Stadtrecht. 1551 legte Graf Ulrich den Grundstein für das heutige Schloss, in dem heute Veranstaltungen stattfinden.

Es gab aber auch eine dunkle Seite in dem Ort am Filsursprung, zwischen 1562 bis 1611 wurden mindestens 111 Frauen und ein Mann im Rahmen der Hexenverfolgung hingerichtet (verbrannt).

Die beeindruckende Stiftskirche St. Cyriakus mit ihren markanten Doppeltürmen prägt das Stadtbild. Die Bauweise ist ein Zusammenspiel aus Gotik, Barock und Klassizismus. Hoch über dem Im Chorbogen befindet sich ein Kruzifix, das 1775 von dem berühmten bayrischen Hofbildhauer Johann Baptist Straub geschaffen wurde, der in Wiesensteig geboren wurde und zu den bedeutendsten Bildhauer des Rokoko zählte. In der Sakristei konnten wir die über 50 Jahre vermisste Holzskulptur von Anna selbdritt bestaunen.

Den Abschluss feierten wir mit einem gemeinsamen leckeren Essen im Gasthaus zum See.

Vielen Dank an Albert Baumeister über die interessante und informative Stadtführung

Wiesensteig

Stuttgart Tour

Schon um 08.15 Uhr trafen sich 23 Mitglieder des Albvereins Wiesensteig an der
Bushaltestelle am Rathaus. Froh gelaunt und schon neugierig auf die Tour durch Stuttgart begann dieser Ausflug. Mit dem Bus nach Göppingen und weiter mit dem Zug MEX 16 kamen wir am Hauptbahnhof in Stuttgart an. Unser Reiseleiter Armin Neglein, der viele Jahre in Stuttgart gelebt hatte, gab uns die einzelnen Stationen des Ausfluges bekannt.

Zuerst machten wir uns zur Geschäftsstelle des Albvereines auf, wo wir bereits um 10:30 Uhr erwartet wurden. Die Mitarbeiter gaben uns einen Einblick über die vielfältigen Aufgabengebiete der Hauptgeschäftsstelle, die auf vier Stockwerke verteilt ist. Nach einer Kaffeepause fuhren wir mit dem Linienbus zum Schloss Solitude. Dieses Bauwerk wurde von Herzog Carl Eugen von Württemberg im späten Rokoko Stil erbaut. Beeindruckend war der herrliche Ausblick. Leider sind die Innenräume für Besucher nicht zugänglich.
Vom Schloss aus spazierten wir durch den Glemswald, bis wir nach ca. 5 km am
Bärenschlösschen ankamen. Mit dem Linienbus fuhren wir wieder zurück in die Landeshauptstatt, wo wir bei Carls Brauhaus schon erwartet wurden. Bei leckerem Essen und lustiger Stimmung ging die Wartezeit auf den Zug im Fluge vorbei und allen Teilnehmern hat dieser Ausflug gefallen.
Vielen Dank an Armin Neglein für die herrliche Führung.

Schelmenklingental, und Falknerei

Familienausflug ins Schelmenklingental und Falknerei bei Lorch.

Bei wunderschönem Wanderwetter trafen sich Mitglieder des Albvereins Wiesensteig und deren Kinder und Enkelkinder zur ersten Familienwanderung. Treffpunkt war der
Wanderparkplatz Schelmenklinge in Lorch. Durch das Schelmenklingental, eine idyllische Waldschlucht im Remstal liefen die Kinder begeistert. Sie kletterten und
spielten am Bachlauf, sie staunten über die liebevoll von Hand gebauten Wasserräder,
die Mühlen, eine Schmiede, eine Kugelbahn und vieles mehr wurde durch die
Wasserkraft angetrieben. Kein Kind hatte Langeweile und so waren die vier Kilometer
spielend geschafft. Nach einer Vesperpause besuchten wir die Staufer Falknerei im
Kloster Lorch. Die Kinder und auch die Erwachsenen staunten nicht schlecht, als ein
Bussard direkt über ihre Köpfe flog und man die Spannweite seiner Flügel sehen konnte.
Wir lernten viel über das Verhalten der Greifvögel, auch drei Eulen durften wir
bestaunen. Am Parkplatz wieder angekommen war eines gewiss, so eine
Familienwanderung sollte jedes Jahr stattfinden.

Zipfelbachtal

Wanderung Zipfelbachtal

Wir kamen ganz schön ins Schwitzen, als wir vom Parkplatz in Hepsisau das steile Wegle durch das Zipfelbachtal hinauf wanderten. Das lag vor allem an der hohen Luftfeuchtigkeit. Ansonsten war das Wetter ideal zum Wandern, und auch der Weg war nicht matschig. Über Treppen und Holzbrückle gelangten wir allmählich nach oben zum Randecker Maar, wo uns ein angenehmer Wind entgegenwehte. Vom ausgesetzten Mörikefels aus hatten wir einen traumhaften Blick bis zu den Kaiserbergen.
An unserem höchsten Punkt am Auchtert (813 m) rasteten wir kurz auf der Bank unter den Linden, mit dem Blick über den Breitenstein zur Burg Teck.
Auf der neuen, stabilen Stahltreppe ging es durch die Felswand hinab und im Zickzack weiter bis zu unserem Picknickplatz bei der „Villa Mastkorb“. Dort packten wir erst mal unser Vesper aus und saßen in gesprächiger Runde. Von dort aus war es auch nicht mehr weit zum Wanderparkplatz.

Eine sehr schöne Tour ging zuende, die Klaus und Ellen Morschhauser vorbereitet hatten.