Wanderfahrt nach Heubach

Die Wanderfahrt nach Heubach am 05.09.2019 führte die 18 Wanderfreunde auf die Ostalb nach Heubach. Bei frühherbstlichem Wanderwetter bewegte sich die Gruppe auf einem Rundwanderweg auf die Höhen des Rosensteins und genoss immer wieder die herrliche Aussicht ins Remstal. Bekannte Wege durchkreuzen das Wandergebiet, so der HW 1 (Hauptwanderweg des Schwäbischen Albvereins) und der Fränkisch-Schwäbische Jakobsweg (gelbe Muschel auf blauem Grund). Beim Besuch der Burgruine Rosenstein erkannten die Wanderer ähnliche Standort- und Baudenkmäler wie bei der Ruine Reußenstein: Auf steilem Fels hoch über dem Tal gelegen, im 13. Jahrhundert unter schwierigsten Bedingungen von den Untertanen für die herrschenden Adligen erbaut.

Zur leiblichen Stärkung besuchte die Gruppe das Schlachtfest des Schwäbischen Albvereins Heubach vor ihrem schönen Wanderheim und ließ sich die leckeren, traditionellen Speisen schmecken. Der Nachmittag war kulturellen Einrichtungen in der Stadt Heubach gewidmet. Im historischen Klassenzimmer des Heubacher Schlosses erlebten die betagten Schülerinnen und Schüler eine historische Unterrichtsstunde die Frau Gerda Fetzer, ehemalige Lehrerin und Mitarbeiterin beim Förderverein Schwäbischen Gründer Schulmuseum, unterrichtete sehr lebendig und wirklichkeitsnah. Schiefertafel, Griffel, Deutsche Schrift und Tatzenstecken wurden wieder lebendig. Anschließend gab es ein freudiges Wiedersehen mit Rudolf Spieht, dem ehemaligen evangelischen Pfarrer in Wiesensteig. Er führte die Gruppe in seine Pfarrkirche, erzählte in Stichworten über die lange Baugeschichte und sprach über die aktuellen baulichen Veränderungen. Nach einer herzlichen Verabschiedung trat die Gruppe die Heimfahrt nach Wiesensteig an.

Hauptversammlung 2026

Hauptversammlung am 20. März 2026
Die Hauptversammlung begann kurz nach halb acht mit einer Totenehrung.
In ihrem Rückblick auf das Jahr 2025 beschrieb die 1. Vorsitzende Regina Polster den Wechsel in der Vorstandschaft bei der letztjährigen Hauptversammlung, der durch zwei Klausurtagungen vorbereitet wurde.
Das neue Team hat sich gefunden und arbeitet gut zusammen, was sich auch an den zahlreichen Wanderterminen und anderen geselligen Veranstaltungen ablesen lässt. Auch die Fahrradgruppe traf sich immer wieder spontan zu einer schönen Tour. Die Homepage ist eingerichtet und wird von Heinz Polster auf dem Laufenden gehalten.
Dass die Mitgliedsbeiträge vom Hauptverein in Stuttgart so massiv angehoben wurden, hatte uns veranlasst, einen Protestbrief an den Präsidenten zu schreiben, berichtete Regina Polster weiter. Bei einer Gauversammlung in Süßen trug sie unseren Protest auch vor und erntete viel Applaus. Eine Antwort aus Stuttgart ist bisher allerdings nicht gekommen.
Gudrun Bückle stellte den Kassenbericht mit Einnahmen und Ausgaben vor. Kassenprüfer Hansi Ege hatte alles unter die Lupe genommen und konnte die Richtigkeit bestätigen.
Der Wegewart Klaus Morschhauser hatte 2025 von 42 km Wanderwegen
29 km kontrolliert und bedankte sich bei Hans Beckert für dessenMithilfe.
Albert Baumeister führte die Entlastung des Vorstands durch, die einstimmig ohne Gegenstimme erteilt wurde.
Zum Schluss stellte Heinz Wagner, der 2. Vorsitzende, die bereits geplanten Wanderungen vor. Kurz vor 21 Uhr endete der offizielle Teil der Versammlung. Regina Polster dankte den 27 Anwesenden für ihr Interesse.

Wanderung um Eschenbach

Wanderung auf dem Eschenbacher Krautmichelweg.
Am 14. März trafen sich elf wanderbegeisterte Teilnehmer trotz Nieselregens am Gasthaus zum See, um in Fahrgemeinschaften nach Eschenbach zu fahren. Von dort aus führte die rund sieben Kilometer lange Wanderung auf dem Krautmichelweg, sowie des Cleverles-Pfads einmal um den Ort.
Die abwechslungsreiche Route bot eine herrliche Kulisse. Ein besonderer Höhepunkt am Wegesrand war der Lotenberg: Dort passierte die Gruppe die geschichtsträchtige Kapelle der Methodisten, an der auch die Sage vom „Langen Heilig“ aus dem Wiesensteiger Wald beschrieben wird.
Den gemütlichen Abschluss fand der Tag in der Eschenbacher Hütte. Bei herzhaftem Essen und kühlen Getränken wurde viel gelacht und sich ausgetauscht. Die gute Bewirtung und die gesellige Atmosphäre sorgten dafür, dass dieser Ausflug allen Beteiligten noch lange in schöner Erinnerung bleiben wird.

Madeira Multimediashow

Die Insel des ewigen Frühlings.

Am Freitag, 6. März, verwandelte sich die Hütte im Hotel-Gasthof am Selteltor in ein Fenster zum Atlantik. Der renommierte Referent Karl-Heinz Ranz aus Dornstadt, bekannt für seine hochwertigen Reisevorträge, entführte die Gäste des Schwäbischen Albvereins auf eine visuelle Reise nach Madeira.

In seiner Präsentation verband er brillante Fotografie mit stimmungsvoller Musik und informativen Live-Kommentaren. Die Besucher erlebten die wilde Natur mit spektakulären Ausblicken auf zerklüftete Steilküsten, grüne Vulkanlandschaften und die berühmten Levada-Wanderwege. Auch die florale Vielfalt kam nicht zu kurz: Eindrucksvolle Aufnahmen von Orchideen, Hortensien und Strelitzien zeigten anschaulich, warum Madeira den Beinamen „Blumeninsel“ trägt.

Neben der Natur gab Ranz auch Einblicke in das Leben der Inselhauptstadt Funchal und das bunte Markttreiben. Ein besonderes Highlight waren die Korbschlitten von Monte – eine bekannte Touristenattraktion, bei der man in geflochtenen Korbsesseln auf Holzkufen rasant in Richtung Funchal hinabgleitet.

Der Abend im gemütlichen Ambiente des Gasthofs Selteltor bot den Besuchern eine willkommene Auszeit und weckte bei vielen die Sehnsucht nach dem „ewigen Frühling“ Madeiras.

Jubiläumsturm und Besen

Wanderung am 26. Feb. zum Jubiläumsturm.

Mit Bus und Bahn hatten wir eine bequeme Anreise. Wir fuhren von Wiesensteig nach Reichenbach an der Fils, wo unsere Wanderung bei strahlendem Sonnenschein mit 21 begeisterten Albvereinlern startete. Unser Weg führte uns zunächst an der Fils entlang und durch idyllische Streuobstwiesen in Richtung Plochingen.
Nach etwa 4 km erreichten wir den Jubiläumsturm am Stumpenhof. Der Turm des Schwäbischen Albvereins belohnte uns mit einem fantastischen Rundumblick über das Neckar- und Filstal, den Schurwald und sogar bis zur Schwäbischen Alb. Manche Wanderer gönnten sich noch ein kurzes Getränk im gegenüberliegenden Café Morlock, bevor wir abwärts in die Plochinger Stadtmitte liefen. Unser nächstes Ziel war der Besen am Gablenberg: Bei Wein und gutem Essen saßen wir gemütlich zusammen, bis wir am Abend mit Bahn und Bus wieder die Heimreise antraten.

 

Fasnetsumzug 2026

“ Narri Narro – Hanf macht froh “
Die Ortsgruppe Wiesensteig des Schwäbischen Albvereins hat dieses Jahr bewiesen, dass Wanderschuhe und Narrenkappe hervorragend zusammenpassen. Beim traditionellen Rosenmontagsumzug am 16. Februar 2026 zog unsere Gruppe mit einem besonders auffälligen Wagenmotto durch die Straßen unseres Städtle. Die Fußgruppe, passend zum Motto kostümiert, heizte den Zuschauern am Straßenrand ordentlich ein. Mit lautstarken „Narri Narro“-Rufen und bester Laune vertraten wir die Wiesensteiger Fasnetstradition auf witzige Weise.
Die Ortsgruppe bedankt sich bei allen Helfern, die beim Wagenbau und der Organisation unterstützt haben. Es war eine „hanf-tastische“ Fasnet, die allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Nikolausfeier 2025

Nikolausfeier 5. Dezember
Bei der traditionellen Nikolausfeier am 5. Dezember war das Nebenzimmer im „See“ geradezu überfüllt. Voll war auch das Programm. Die Jubilare wurden geehrt, und unserer Gudrun Bückle wurde eine Urkunde, eine silberne Ehrennadel und ein Geschenkkorb überreicht für sage und schreibe 40 Jahre Mitgliedschaft im Schwäbischen Albverein und 25 Jahre aktive Mitarbeit als Kassiererin und in der Mitgliederverwaltung. Mit weihnachtlichen Liedern stimmten wir uns auf die kommende Zeit ein, begleitet von Regina und Hans auf den Gitarren.
Wie erwartet tauchte auch der Heilige Nikolaus in seinem stattlichen Bischofsgewand auf, in Begleitung seines Knechts Ruprecht. Dieser drohte gern mit seiner Rute. Aber insgesamt war der Nikolaus zufrieden mit dem Verein.
Unsere erste Vorsitzende Regina Polster blickte auf das vergehende Jahr zurück und gab einen Ausblick auf die geplanten Veranstaltungen zu Beginn des neuen Jahres. Da wurde auch deutlich: Die Ortsgruppe Wiesensteig ist aktiv und lebendig und
mit der von Heinz Polster gut gepflegten Homepage auch auf der Höhe der Zeit.

Hecken – Führung

Heckenführung am 20. November
Zu unserer Heckenführung hatten wir eiskaltes Wetter, trotzdem fanden sich 19 Unentwegte am Eselhofparkplatz zusammen: ein harter Kern.
Michaela Beisenwenger erwartete uns schon und führte uns zu ihrer Lieblingshecke. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einer Winterlinde vorbei, zu der Michaela schon viel Interessantes zu erzählen wusste, sozusagen als Einleitung. Aber dann ging es nur noch um die Hecke.
Hecken wurden im Mittelalter gezielt angepflanzt, meist zweireihig, und versorgten die bäuerliche Bevölkerung mit Holz und Früchten – in einer Zeit, als es den Bauern verboten war, den Wald zu nutzen. Sie waren und sind ein Unterschlupf für Vögel und Säugetiere und bremsen den Wind.
Nach der Zeit der Flurbereinigung, als viele Hecken gerodet wurden, lernte man ihre Funktionen wieder schätzen. Michaela erläuterte den Aufbau der Hecke, man unterscheidet Saum, Mantel und Dach. Wir umrundeten diese Hecke, probierten Hagebutten und die mehligen Beeren des Weißdorn, Michaela stellte uns Schlehe, Hasel, wolligen Schneeball, Pfaffenhütchen und andere Büsche vor. Eiche, Esche und Feldahorn – der Heckenbaum schlechthin – überragen als Dach diese Hecke. Wir lernten, dass man eine Hecke ab und zu „auf Stock setzen muss“, alles radikal absägen, um sie zu verjüngen.
Auf der Wiese neben der Hecke hatte Michaela ihren Bus geparkt und eine Bank aufgebaut, wo es nun um die Verkostung einiger Naturprodukte aus der Hecke ging. Sie hatte zwei Teemischungen mitgebracht, die sie nun mit heißem Wasser aufbrühte, wir probierten einen äußerst schmackhaften Likör aus „Scheißpfläumle“, Marmelade aus Schlehen und aus Weißdornbeeren und verschiedene herzhafte Aufstriche aus Eichenmehl. Und noch manches andere. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus und ließen es uns schmecken. Das hätte noch eine Weile so weitergehen können, zumal zwischendurch sogar die Sonne hervorblinzelte, aber wir bekamen alle nach und nach eiskalte Füße. Da halfen auch der Likör und Gudruns Rum nicht mehr. Also beendeten wir diese informative Führung. Michaela hat ihr reiches Naturwissen mit uns geteilt, wir haben aufmerksam zugehört und werden von nun an eine Hecke anders ansehen und mehr wertschätzen

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