Zwiefalten / Glastal

Tagesausfahrt nach Zwiefalten

Unser Ausflug nach Zwiefalten bestand aus einem gemischten Programm. Am Vormittag Kultur: Die Führung durch die Klosterkirche machte uns mit diesem Kleinod des schwäbischen Barock vertraut und führte uns in die Geschichte der 1089 gestifteten Benediktinerabtei ein. Am Nachmittag Natur: Nach dem Essen im Gasthaus „Friedrichshöhle“ nutzten einige die Gelegenheit, mit dem Kahn in die Höhle zu fahren. Danach starteten wir zu einem Rundweg, der nach einigem Suchen am Schluss durch das romantische Glastal führte.  Zum Glück hielt das Wetter.

Wasserberghaus

Wanderung zum Wasserberghaus

Nach einem verregneten Sonntag und einem trüben Montagmorgen kam endlich die Sonne heraus, als wir am Nachmittag am Hexensattel starteten. Diesmal waren wir in Begleitung von vier Kindern und einem Kleinkind, die alle großen Spaß an der Wanderung hatten. So sorgten wir auch auf dem Wasserberghaus für etwas Leben in der Bude an einem relativ ruhigen Tag. Auf dem Rückweg mussten wir doch noch mal kurz die Schirme aufspannen, aber das änderte nichts mehr an der guten Stimmung nach der Wanderung durch die Natur im Vorfrühling und nach der geselligen Einkehr.


 

Hauptversammlung 2023

Bericht über die Hauptversammlung

Am Freitag, 24. März, fand die Hauptversammlung des Wiesensteiger Albvereins statt. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Helmut Poloczek bekam die Kassiererin Gudrun Bückle das Wort. Die Kasse war vorab von Hansi Ege geprüft worden. Sie berichtete über den Kontostand und rechnete Ausgaben und Einnahmen, darunter auch Spenden, vor. Der Wegewart Klaus Morschhauser erläuterte, dass die Wanderwege des Schwäbischen Albvereins auf der Wiesensteiger Gemarkung in unserer Obhut sind, und da ist, auch wenn alles ausgeschildert ist, immer etwas nachzubessern. Der 2. Vorsitzende Armin Neglein berichtete über die Wanderungen, die dieses Jahr bereits durchgeführt wurden – jeden Monat eine! Auf dem weiteren Plan stehen nun eine Wanderung vom Hexensattel zum Wasserberghaus am 17. April (Abfahrt um 14.00 Uhr am Gasthaus „Zum See“) und eine Tagesfahrt nach Zwiefalten am 9. Mai (die genaue Abfahrtszeit wird noch bekannt gegeben). Die Führung in der Kirche ist schon bestellt, gegessen wird in der Brauereigaststätte. Auch der Termin für die Ausfahrt in den Bregenzer Wald steht nun fest. Sie soll vom 10. bis 14. September stattfinden. Wahlen standen in diesem Jahr nicht an, so dass wir zum Schluss zur Entlastung der Vorstandschaft kommen konnten. Albert Baumeister leitete sie und stellte fest, dass der Vorstand einstimmig und ohne Gegenstimme entlastet wurde. Nach der Sitzung wurden schon fleißig weitere Wanderpläne geschmiedet.

Ulm

Ausflug nach Ulm mit Stadtbesichtigung

Es war eiskalt bei unserer Stadtführung in Ulm am 14. März. Nach den Frühlingstemperaturen am Vortag hatte man damit nicht unbedingt gerechnet. Aber sonst passte alles bei diesem Ausflug! Wir kamen bequem mit dem Bus 967 nach Merklingen und noch bequemer und sehr schnell mit dem neuen Interregio Express nach Ulm. Die Stadtführerin war eine leidenschaftliche Ulmerin, führte uns durch schmale Gassen an unbekannte Stellen und wusste sehr lebendig, viele Hintergründe und Anekdoten zu erzählen. Im urigen „Zunfthaus der Schiffleute“ saßen wir gemütlich und konnten uns wieder aufwärmen und stärken. Und auch die Rückfahrt klappte reibungslos, in Merklingen wartete schon ein Rufbus auf uns und brachte uns direkt nach Wiesensteig. Von unserer Stadtführerin haben sicher alle etwas Neues erfahren. Über die zahlreichen historischen Gaststätten wusste sie viele Fakten zu berichten. Sie zeigte uns die „Guckenhörle“, die kleinen rechteckigen Türmle auf dem First mancher alter Häuser. Die „Grabenhäusle“ auf der alten Stadtbefestigung, einst für die Soldaten erbaut, fanden wir besonders romantisch. Auch im Münster hatte sie neben grundsätzlichen Informationen noch viele Details parat. Am schmiedeeisernen Gitter um den gotischen Taufstein machte sie uns auf eine winzige Figur aufmerksam: Der Künstler hatte zwischen den Blattranken auch seine Geliebte dargestellt. Alles konnten wir im „Zunfthaus“ besprechen und sacken lassen. Den ganzen Ausflug hat Anita Wagner organisiert, alles hat bestens geklappt und wir danken ihr vielmals für dieses Highlight in unserem Wanderprogramm.

Hohenstaufen

Wanderung rund um den Hohenstaufen

Am Donnerstag, 9.2.2023, war supertolles Wanderwetter. Darum machten sich 12 Mitglieder des Albvereins Wiesensteig auf, um rund um den Hohenstaufen zu laufen. Auch wenn an manchen Stellen noch Schnee und Eis lag, war es eine sehr schöne Tour, die Armin Neglein ausgesucht hatte. Der Ausblick rund um die Ruine war etwas diesig, aber dennoch sehr schön. Wir stiegen Richtung Hohenstaufen ab und besichtigten die Kirche und den Friedhof. Durch einen glücklichen Zufall wurden wir von Harald Immig in sein Atelier eingeladen und konnten seine umfangreiche Bildergalerie besuchen. Bei der Einkehr im Gasthof See in Wiesensteig wurden viele Wandererlebnisse ausgetauscht und es ging auch sehr lustig zu, denn wir sind eine tolle Truppe.

Grünenberg

Wanderung am Grünenberg

Am Donnerstag, 12.1.2023, wanderten neun Mitglieder des Albvereins rund um den Grünenberg. Trotz böigem Wind wurde es ein schöner Spaziergang, teils auf befestigten Wegen, aber auch quer durch Feld und Wald. Durch die Bestimmung der Orte in der Ferne Richtung Stuttgart lernten wir von Armin Neglein in Heimatkunde dazu. Im Gasthof Grünenberg ließen wir den Tag bei guten Gesprächen und leckerem Essen ausklingen.

Kuchalb

Am Donnerstag, 1.12.2022, wanderte eine Gruppe von acht Mitgliedern des Albvereins Wiesensteig trotz des unbeständigen Wetters durch das Lengental Richtung Kuchalb. Bei Mutter Franzl, einer alteingesessene Wirtschaft, gab es leckeres Essen und zu trinken. Der Gesprächsstoff ging uns nicht aus. Schnell war es schon wieder Zeit für den Abstieg. Zum Glück hatten wir vorgesorgt und Taschen- und Stirnlampen mitgenommen, denn es war ganz schön dunkel, durch den Wald zu laufen. Am Parkplatz angekommen, haben wir beschlossen, dass wir diese Strecke gerne wieder einmal laufen werden.

Plochingen

Kultur, Wandern, Geselligkeit

Vielleicht war das unsere diesjährige Kulturfahrt.
Nach der ökologisch vorbildlichen Anfahrt mit Bus und Zug nach Plochingen besichtigten wir zuerst das Hundertwasserhaus. Im Innenhof kann man einen Blick auf die bunten Fassaden und die hübschen Balkone werfen.Eine Unterführung unter den Bahngleisen und eine Fußgängerbrücke über den Neckar brachten uns zum „Landschaftspark Bruckenwasen“, dem Gartenschaugelände von 1998.  Jenseits der Brücke standen wir direkt vor der „Spinne“, der ehemaligen Spinnerei von Heinrich Otto („Otto Garne“), wie uns Albert Baumeister erklärte. Heute sind Wohnungen in dem schön renovierten Gebäude. In dem weitläufigen Areal des Parks finden Spielplätze, Bolzwiesen, der Hundesportverein und etliche andere Vereine ihren Platz. Allerdings sorgt die auf Stelzen stehende B10 und das ganze Verkehrskreuz für ein ständiges Grundrauschen. Der wichtigste Ort für uns Leute vom Fils-Ursprung war natürlich die Mündung der Fils in den Neckar. Auf der kleinen Landzunge zwischen den Flüssen konnten wir gut sehen, wie sie gemächlich ineinanderfließen.
Auf dem Weg zur Besenwirtschaft, wo Heinz Wagner für uns ab 15.00 Uhr reserviert hatte, machten wir noch einen Schlenker durch die Innenstadt. Besondere Aufmerksamkeit widmeten wir der vom elsässischen Künstler Tomy Ungerer gestalteten öffentlichen Toilette und den beiden Sonnenuhren an der Ottilienkapelle.
Kurz hinter dem Marktplatz mit seinen schmucken kleinen Fachwerkhäusern und dem Marktbrunnen, auf dem Fischfrau und Fischmann Fils und Neckar darstellen, trafen wir auch schon auf das alte Wengerterhaus aus dem Jahr 1799, in dem sich die Besenwirtschaft befindet. Eine breite Steintreppe führt dort zum Hauseingang, und über eine steile Holztreppe gelangt man in die Gasträume. In einer niedrigen Stube mit schiefen Deckenbalken war ein langer Tisch für uns 18 Albvereinsleute bereitgestellt. Roter, weißer und Roséwein wurden aus Krügen ausgeschenkt, es gab typisch schwäbische Speisen wie etwa Ripple mit Sauerkraut. Auch so alte Gerichte wie Russische Eier standen zur Wahl. Alles schmeckte vorzüglich, der Fasswein war lecker, und so vergingen die Stunden schnell und unterhaltsam. Gegen 19.00 Uhr mussten wir den gastlichen Ort wieder verlassen, die steile Treppe konzentriert wieder hinabsteigen, um zum Bahnhof zurückzukehren. In Göppingen hatten wir direkt Anschluss zum Bus nach Wiesensteig und waren im Nu wieder daheim. Die Verkehrsverbindungen und die Gruppentagestickets hatten Regina und Heinz Polster prima organisiert. Auf diese Weise haben wir viel Neues gesehen und die alte Tradition der Besenwirtķschaft gepflegt – eine echte Kulturfahrt eben.

Römerstein

Donnstetten Römerstein. Am 13. Oktober besuchten wir Albvereinsleute den Römerstein. Es regnete nicht, auch nicht wie angekündigt um 17.00 Uhr, und ab und zu blinzelte mal die Sonne durch. Durch die schönen bunten Herbstwälder ging es von Donnstetten aus zu diesem beliebten Aussichtsturm des Schwäbischen Albvereins. Armin Neglein hatte zuvor einen Schlüssel besorgt, so konnten wir hinaufsteigen und von oben die wunderbare Aussicht genießen. Da der „Grüne Baum“ in Donnstetten nicht mehr offen hat, fuhren wir anschließend nach Böhringen in das „Albstadion“, wo wir sehr zuvorkommend bewirtet wurden. Das war wieder eine tolle Wanderung und eine fröhliche Einkehr – danke an die Organisatore.